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Am 3. Oktober begingen wir in einer äusserlich und innerlich bewegenden Feier

den Transitus des hl. Franziskus. Franziskus selbst hat Bruder Tod als „Durchgang“ (= Transitus) zum Leben in Gott begrüsst. Thematisch wurden wir von „Bruder Feuer“, an Feuerstellen im Garten und auf dem Friedhof, durch den Abend geführt. Dabei liessen wir uns vom Gedanken leiten: „Wie Franz von Assisi Feuer und Flamme sein – sich vom Leben Jesu entzünden lassen; und ganz für ihn brennen… bis zum Ende. Was ist mir so wichtig, dass ich mich davon anstecken lasse? Dass ich Licht und Wärme weitergebe? Andere mit anstecke? Begeistere?“

Am Sonntag, den 6. Oktober folgte der Festgottesdienst im Gedenken an den heiligen Franziskus, der bis heute die Menschen zu begeistern vermag.  Franz Rechsteiner verstand es in seiner Predigt zum einen das Faszinierende dieses Heiligen aufzuzeigen, aber auch das manchmal Sperrige und Brüchige. Folgendes Gebet zeigt in etwa auf, worum es in diesem Gottesdienst ging.

Lebendiger Gott, mit unseren Worten
vermögen wir nicht zu umspannen,
was du bist – wie du bist – und noch weniger,
wie du uns siehst und auf uns wartest.
Wir lesen heute in den Spuren des heiligen Franziskus,
wie einer von uns
für dich aufleuchtete, wie er dir alles wurde.
Nimm unser Beten, nimm unser Hiersein
und führe uns in deine lichtvolle Gegenwart.

Im Anschluss an die Feier wurde bei Apéro und Risottoessen Austausch, Gemeinschaft gepflegt.