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Simon Blum
Simon Blum

Der Zukunftstag kurz erklärt

Der Zukunftstag will – wie sein Name sagt – die Zukunft gestalten. Mädchen und Jungen wechseln die Seiten; dadurch lernen sie untypische Arbeitsfelder und Lebensbereiche kennen und machen Erfahrungen fürs Leben. Auf diese Weise öffnen sich Horizonte. Mädchen und Jungen bekommen Mut und Selbstvertrauen, ihre Zukunft losgelöst von starren Geschlechterbildern an die Hand zu nehmen.

Der Nationale Zukunftstag ist wichtig, …

… weil er Mädchen und Jungen unbekannte Arbeitsfelder und Lebensbereiche erkunden lässt und ihnen damit die Vielfalt ihrer Zukunftsperspektiven aufzeigt.

… weil er den Mut und das Selbstvertrauen junger Menschen stärkt, sich bei ihrer Berufswahl und Zukunftsgestaltung an ihren tatsächlichen Wünschen und Talenten zu orientieren und nicht an stereotypen Rollenvorstellungen.

… weil er Eltern die Möglichkeit bietet, ihren Kindern das Erwerbsleben zu zeigen und damit in der Familie Gespräche über eine offene Berufswahl anregt.

… weil er Schulen die Gelegenheit bietet, Schülerinnen und Schülern neue Horizonte aufzuzeigen und sie im Hinblick auf eine selbstbewusste Zukunftsgestaltung zu fördern.

… weil er von Betrieben, Institutionen und Hochschulen genutzt wird, Mädchen und Jungen an untypische Berufe und Arbeitsbereiche heranzuführen und in eine geschlechtersensible Nachwuchsförderung zu investieren.


Simon Blum im Kapuzinerkloster Wesemlin

Geburtsdatum:
27.9.2005

Hobbys:
Kontrabass, Ensemble, Tambouren und OL

Lieblingsschulfach:
Sport und Zeichnen

Warum hast du gerade das Kapuzinerkloster für den Ort deines Zukunftstages ausgewählt?
Weil ich Paul kenne.

Was wünschst du dir von diesem Zukunftstag?
Ich lasse mich überraschen.

Was denkst du über den „Beruf“ eines Kapuziners?
Ich finde es einen sehr schönen Beruf, aber ich selber will nicht Kapuziner werden.


Nach dem Zukunftstag berichtet die Mutter von Simon:

Simon kam sehr aufgestellt und zufrieden nach diesem langen Tag nach Hause.  Er erzählte, wie er Paul beim Abmontieren eines Lavabos helfen durfte und dass er bei einer  längeren Besprechung den Sohn eines Beteiligten kennenlernte ( dieser war auch wegen dem Zukunftstag mit seinem Vater unterwegs).
Während dieser Besprechung konnte Simon dem Jungen das Kloster zeigen, und sie hatten es miteinander sehr lustig gehabt. Am Mittag beim Gebet durfte Simon am Schluss die Glocke läuten. Das hat ihm grossen Spass gemacht.

Beim sehr feinen Mittagessen lernte er noch andere Brüder der Gemeinschaft kennen und durfte anschliessend bei der Ausgabe in der Suppenstube mithelfen. Natürlich war für ihn als 5.Klässler auch die lange Fahrt allein von Wil nach Luzern ein besonderes Ereignis. Wir danken Paul ganz herzlich, dass er Simon an diesem Tag begleitete und ihm einen Einblick in den Alltag im Kloster ermöglichte.  Viele schöne Erinnerungen darf er nun in sich tragen.