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Wegwarte

Seit 1989 sind Bienenvölker im Klostergarten zuhause. Verschiedene Imker nutzten im Verlaufe der Jahre den Klostergarten als Standplatz für ihre Bienenvölker. Seit März 2021  hat der Stadtimker Luki Riechsteiner zusammen mit Hans-Peter Hug seine Bienenvölker im Klostergarten stationiert.

Vor einigen Jahren begann er mit der Bienenhaltung in der Stadt Luzern, im Garten der Lukaskirche. Angespornt durch den Erfolg, kamen in den folgenden Jahren weitere Standorte an der Gibraltarstrasse, auf der Werft, auf der Messe, auf  dem Weinbergli, am Pilatusplatz an der Wesemlinstrasse und im Klostergarten Wesemlin  dazu.

Seine Völker werden ausschliesslich mit eigenem Honig und ergänzend mit Bio-Zucker aus mittel-europäischem Anbau gefüttert.
Gegen die Varroamilbe benutzt mit Erfolg organische Säuren und das Wachs befindet sich im betriebseigenen Kreislauf. Auf diese Weise schützt er seine Bienen und somit auch den Honig vor chemischen Verunreinigungen.

Der Honig besteht aus dem Nektar der Blüten diverser Anpflanzungen von spezifischer Bienenweide im Klostergarten, von Balkonen und Gärten im Wesemlinquartier, sowie aus dem Honigtaau verschiedenster Baumarten. Durch diese Mischung entsteht der einzigartige Geschmack dieses Honigs.

Im Klostergarten wurden in den vergangenen Jahren besondere Anstrengungen gemacht, die Biodiversität zu fördern, den Garten naturnah zu gestalten und neue, ökologisch wertvolle Nischen zu schaffen. Das ist nicht nur eine Bereicherung für viele Pflanzen- und Insektenarten, sondern auch für den naturliebenden Menschen, weil solche Orte zum Verweilen und Beobachten einladen und die Beziehung zur Schöpfung fördern. Das ist letztlich auch das Ziel des „besinnlichen Klostergartens“ .

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Bienenhaus 1989-2018
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neues Bienenmaterialhaus mit Magazinen
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Ausgeschwärmte Bienen
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Einfangen von geschwärmten Bienen
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