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Deutschschweiz

Am Samstag, 2. Oktober ist Bruder Josef Hollenstein von seinem langjährigen Krebsleiden erlöst worden.
Im Mai 2014 hat er von Brig nach Luzern gewechselt. Trotz seiner Krankheit, hat es sich unermüdlich für die „Oase-W“ eingesetzt und war sehr gerne mit verschiedensten Menschen in Kontakt.

Für sein Wirken sind wir sehr dankbar.

 

Todesanzeige Br. Josef Hollenstein

LZ – SERIE «ERZÄHL MAL»  von Livia Fischer

In den Orden reingewachsen sei er eher durch Zufall. Zwar ging der gebürtige Zürcher im Gymnasium St.Fidelis in Stans zur Schule, das damals von Kapuzinern geführt wurde. Ursprünglich wollte er aber Physiklehrer werden – bis er die Geschichte des Heiligen Franz von Assisi kennen lernte und «völlig fasziniert war».

Beten ist nicht so seins: «Ich bin gar kein Frommer»

Trotz anfänglicher Skepsis – sowohl Bruder Willi als auch Schwester Rahel berichten heute davon, dass ihre Eltern stolz auf ihren Weg waren. Innerhalb der Gesellschaft hegen viele Leute aber noch immer Vorurteile gegenüber Nonnen und Mönchen. Dass sie ein konservatives Denken hätten beispielsweise. Gegen solche Pauschalisierungen wehren sich Schwester Rahel und Bruder Willi – sowie in der Gesellschaft gebe es auch im Kloster «die ganze Bandbreite von stockkonservativ bis progressiv». Schon nach wenigen Minuten im Gespräch mit den beiden wird klar: Sie zählen zu letzterer Kategorie.

Zum LZ-Artikel

Der Wanderpokal für die verdienstvollsten Wäsmelianer ging diesmal an die Brüdergemeinschaft des Kapuzinerklosters, die älteste Institution im Quartier. Aus einem Nebeneinander sei in den vergangenen Jahren immer mehr ein Miteinander geworden, so Peter Frei in seiner Laudatio. Der Quartierverein darf sei Jahren das Quartierzmorge im Klostergarten durchführen, auch verschiedene Vereinsakten sind im Kloster eingelagert.

(6. September 2021 / Text und Foto: Urs Schlatter)