Wo die Berge nun anders scheinen
Bete für die Menschen.
Bete für das Dorf.
Bete für die Herzen, die nach Trost suchen.
Bete für die Seelen in Crans-Montana.
Für die, die gegangen sind, viel zu früh.
Für die, die bleiben, mit einer Wunde, die nie ganz verheisst.
Bete für die Stille nach dem Schrei.
Für die Einsamkeit inmitten der Berge, die nun so anders scheinen.
Für die Gemeinschaft, die sich im Schmerz findet und hält.
Bete für die Helfer, deren Hände zitterten.
Für die Sanitäter, die Ärzte, die Feuerwehrleute.
Für die Nachbarn, die einfach da waren.
Bete für den langen Weg, der jetzt beginnt.
Für die Tränen, die noch fliessen werden.
Für die Erinnerung, die ein Trost sein soll, und nicht nur ein Stich.
Bete für Crans-Montana.
In der Trauer. Im Unglauben.
In der Hoffnung, die irgendwann, ganz leise, wieder keimt.
- Kapuzinerbrüder